Leuchtende Kinderaugen und glückliche Eltern

Wünschen statt Fordern: Der Grad zwischen Fordern und Fördern. Wie Sie ihr Kind mit bewusst gewählten Methoden glücklich machen. Leuchtende Kinderaugen – statt – wütender Geschenkefrust.

Tipps und Vorschläge, wie Sie für leuchtende Augen bei ihrem Kind sorgen und den „Geschenke-Frust“ umgehen.

Die „Geschenkwunschliste“ von ihrem Kind wird ab dem Kindergartenalter oft so lang, dass Sie sehr Bedacht und mit viel Gefühl auswählen müssen, was ihr Kind wirklich glücklich macht.

Falls Sie hierbei die Auswahl der Geschenke gänzlich ihrem Kind überlassen, dann werden sie schnell in ein „Spielzeugproblem“ verfallen.

Ich zeige Ihnen auf, wie Sie dieses Problem leicht umgehen. Sie sollten Ihrem Kind früh genug klar machen, dass es sich Geschenke wünscht und nicht Geschenke fordert!

Fast täglich ändern sich die Geschenkwünsche von Kindern. Ihr Kind ist da keine Ausnahme.

Ich werde Ihnen im Folgenden zielgenaue Tipps für ihr „Geschenkverhalten“ geben.

Folgen Sie meinem Rat und Sie werden ein glückliches Kind haben, das sich über jedes Geschenk von Ihnen freut.

 

Hier sind meine Tipps für leuchtende Kinderaugen und glückliche Eltern:

  1. Aufmerksam und genau hinsehen:
    Bei Älteren Kindern kann man leichter erfahren, was sie sich wünschen – sie können sich gezielter ausdrücken und Ihnen genaue Hinweise geben, was sie al Geschenk haben möchten. Ein- und zweijährige Kinder können zunächst nicht genau in Worte formulieren, welche Geschenke sie sich wünschen. Somit müssen Sie genauer Ihr Kind beim Spielen beobachten. So werden Sie schnell herausfinden, was ihrem Kind derzeit am meisten Spaß macht.
  2. Erst einmal abwarten:
    Kaufen Sie auf keinen Fall schnell das von Ihrem Kind Gewünschte, weil Kinder immer neue Wünsche äußern. Ihr Kind wird ab einem passenden Alter immer wieder Herzenswünsche zu erwähnen in der Lage sein. Das sind dann in der Regel die Geschenke, die zu ihm passen.
  3. Über die Wünsche sprechen:
    Ein Kind hat immer ein unterschiedliches Motiv, wenn es sich ein Geschenk wünscht. Sprechen Sie unbedingt mit ihrem Kind, warum er dieses und jenes Geschenk sich wünscht. Schließlich muss nicht jedes Geschenk Ihre Zustimmung finden. Weil Kinder mit Geschenken und Spielzeugwünschen immer etwas verbinden, sollten Sie genau erfahren, warum sich Ihr Kind dieses Geschenk wünscht. Also erfragen Sie konkret:
    Welche Hoffnungen verbindet Ihr Kind damit?
    Wünscht es sich ein Geschenk, weil es andere Kinder auch haben, und er dazugehören möchte?
    Erhofft sich dein Kind damit insgeheim mehr Anerkennung?
    Fragen Sie ihr Kind unbedingt, was das Geschenk in ihm bewirkt – sie werden viel Erstaunliches mitkriegen. 😉
  4. Gemeinsam spielen:
    Spielen Sie gemeinsam mit ihrem Kind und lassen Sie ihn bestimmen, womit er gerne spielen möchte – sie werden dadurch viel über seine Wünsche erfahren.
  5. Anregungen holen:
    Holen Sie sich wertvolle Tipps von der Tagesmutter oder aus dem Kindergarten. Schließlich gibt es dort mehr Spielzeug als zu Hause. So erfahren Sie besser und genauer, womit Ihr Kind gerne spielt.
  6. Auch mal etwas anderes:
    Es ist immer ein „glückliches Händchen“ gefragt, was einen „Lesemuffel“ begeistert, oder einen Stubenhocker aus seinem Sitz reißt. Schenken Sie deswegen ihrem Kind mal gezielt etwas Neues und sinnvolles, was nicht auf der Wunschliste steht. Holen Sie ihren kleinen Stubenhocker aus seinem Sitz und schenken Sie ihm einen neuen Fussball, ein Fahrrad oder im Winter einen Schlitten.
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    Vielleicht kann ein hübsches und interessantes Bilderbuch mit bunten Klappen und Gucklöchern Ihren Lesemuffel begeistern.
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  7. Nicht jeden Wunsch erfüllen:
    Schauen Sie genau auf das Alter und den Entwicklungsstand ihres Kindes. Gehen Sie nicht auf jeden Herzenswunsch ein, wenn dies nicht altersgemäß oder sinnvoll ist. Sorgen Sie dafür, dass sie schon vor dem Geburtstag/Weihnachten dafür, dass Ihr Kind nicht zu enttäuscht ist und sprechen sie im Vorfeld dieses Thema an. Machen Sie deutlich, warum bestimmte Wünsche nicht passen!
    Zeigen Sie hingegen andere Alternativen.
  8. Wunschliste – kein Bestellzettel:
    Kein schlechtes Gewissen haben, wenn ihr Kind oft nicht das bekommt, was bei Ihm auf dem Wunschzettel steht.
  9. Ein „Großes“ statt viele „Kleine“ (Baukastenprinzip):
    Ergreifen Sie die Initiative bei diesem Vorhaben. In seltenen aber besonderen Fällen ist es sinnvoller, einen größeren Wunsch zu erfüllen, als verschiedene Kleinigkeiten. Holen Sie dafür die Großeltern, Onkeln und Tanten beisammen, zu dem alle etwas beisteuern können.
    Gönnen Sie ihrem Kind mit Hilfe ihrer Familie und Freunde etwas Großes.
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  10. Wunschzettel-Box:
    Holen Sie eigens dafür Karteikärtchen oder bunte Zettel. Ab einem gewissen Alter (meistens Vorschulalter) kann Ihr Kind auf diesen Zetteln oder Karteikärtchen seine Wünsche sammeln. Geben Sie vorher ihrem Kind vor, wie viele Wunschzettel in die Box kommen dürfen. Legt es jedoch einen Zettel hinzu, muss eins herausgenommen werden.

 

Ich hoffe, dass Sie bei allem was Sie tun ein „glückliches Händchen“ beweisen.

Beschenken Sie nun Ihr Kind. Sie wissen, wie das geht. 😉

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„Eltern leben leichter“ – wir wissen, was gut ist! 🙂

Besten Grüße.
Ihr Güngör

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