Richtige Kindererziehung Tipps für Eltern mit Kleinkindern

In diesem Beitrag bekommen Sie Kindererziehung Tipps ab dem ersten Lebensjahr Ihres Kindes. Sie erhalten einen kurzen Überblick über sinvolle Konsequenzen in der Kindererziehung und Hinweise zu Erziehungsformen im Kleinkindalter.

Wie erziehe ich mein Kind richtig?

Das wollen viele Eltern wissen.

  • Was tun Sie bei Kindern, die ein ADHS Ettiket aufgestempelt bekommen?
  • Wie gehen Sie mit Trennungsängsten Ihres Kindes um?
  • Warum sind sinnvolle Konsequenzen bei Kindern eigentlich so wichtig?
  • Warum brauchen Kleinkinder klare Grenzen?
  • Kurzum, was macht eine „richtige“ Kindererziehung aus?
  • Gibt es so etwas wie „richtig“ oder „falsch“ in der Erziehung von Kindern heute noch – oder unterscheiden sich lediglich die Erziehungsstile voneinander?
  • Autoritäre Kindererziehung oder doch lieber „laissez fair“?

Aus Sicht der Kindererziehung gibt es viele Fragen, die sich Eltern stellen. Wir wollen in den kommenden Beiträgen näher  drauf eingehen.

Themen in der Kindererziehung, die Eltern beschäftigen

Diese und weitere Themen beschäftigen Eltern, während ihre Kinder sich entwickeln und mit jeder neuen Aufgabe wachsen.

Besonders Kleinkinder entwickeln sich in der Anfangszeit sehr rasant. Sie saugen alles auf, sind experimentierfreudig und ahnen Gefahren nicht so sehr voraus. Daher brauchen sie auch mehr Orientierung und Schutz von ihren Eltern.

Sinnvolle Konsequenzen ist eine Form von Vielen, um Kleinkindern Grenzen aufzuzeigen und um sie in die „richtige“ (da haben wir das ungenaue Wort schon wieder!) Bahn zu lenken.

Ohne Erziehung wären wir Menschen nicht diejenigen sozialen Wesen, die wir hoffentlich alle heute sind.

Daher haben wir uns auch in der Kindererziehung an gewisse Normen und Werte des Zusammenlebens zu orientieren. Diese müssen Eltern ihren Kinder beibringen.

Sinnvolle Konsequenzen, Zuneigung, Ermunterung und Verbot sind Mittel, um Kinder gut (das hört sich besser an als „richtig“) zu erziehen.

Sinnvolle Konsequenzen Tipps für Eltern in der Kindererziehung

Konsequenzen sollten nicht als Strafmaßnahmen verstanden werden.

Mit jeder Konsequenz setzen Sie Ihrem Kind Grenzen und stecken gleichzeitig den Spielraum für sein Handeln ab.

Kosequenzen sollten daher sinnvoll eingesetzt sein, damit sich Kinder daran orientieren können.

Sinnvolle Konsequenzen können Kindern sehr hilfreich sein. Wenn Kinder aus ihren Fehlern lernen, werden sie selbstbebusster durch das Leben gehen können.

Jede Konsequenz sollte insoweit Ihr Kind in die richtige Bahn leiten, dass das Kind sich dabei nicht unterdrückt oder verletzt fühlt.

Kinder sollten früh genug lernen, zu ihren Fehlern zu stehen und diese wenn möglich nicht zu wiederholen.

Die Umsetzung von Kosenquenzen sollten immer verbal (außer im Kleinkindalter, dazu gleich mehr), also auf die Kommunikation mit Ihrem Kind aufbauen.

Konsequenzen sollten aber nie mit Liebesentzug einhergehen. Denn Kinder dürfen auch mal Fehler machen. Und sie sollen aus Fehlen lernen.

Reden Sie über die Fehler Ihres Kindes. Seien Sie dabei geduldig und offen. Begründen Sie jeweils die Konsequenzen. Aber entziehen Sie Ihrem Kind niemals die Liebe.

Denn Kinder, die von ihren Eltern geliebt werden, sind selbstbewusster und sicherer in ihren Handlungen und bei ihren sozialen Kontakten.

Sie machen meist weniger Fehler und übernehmen auch Verantwortung für ihre Schulsachen oder Spielzeuge.

Konsequenzen in der Kindererziehung sind demnach sehr wichtig. Sinnvolle Konsequenzen ermutigen Kinder dazu Fehler nicht zu wiederholen, aber mutig zu sein.

Kindererziehung Tipps bei Kleinkindern

Kleinkinder ab dem dritten Lebensjahr nehmen die Welt um sich herum deutlicher wahr als Babys.

Das wichtigste was Kleinkinder bis zum Schulbeginn benötigen, das ist die Sicherheit, die sie von den Eltern bekommen.

Kleinkinder lernen schnell dazu und machen zwischen zwei und sieben Jahren große Entwicklungssprünge. Daher sollten Sie in diesem Zeitraum Ihr Kind besonders gut erziehen.

Das heißt, Kleinkinder brauchen Regeln, an denen sie sich orientieren können. Sie brauchen auch bei Fehlern, die sie durchaus machen dürfen, Schutz und den Mut ihrer Eltern.

Seien Sie mutig und erlauben Sie Ihrem Kind so viel es geht. Kleinkinder sind sehr experimentierfreudig. Sie entwickeln sich schnell in Bereichen der Sprache und ihrer Feinmotorik.

Lesen Sie Ihrem Kind viel vor, hören Sie gemeinsam Hörbücher, spielen sie sämtliche Spiele gemeinsam, fassen Sie unterschiedliche Stoffe an, gehen Sie öfter auf Spielplätze.

Führen Sie Ihr Kleinkind in den Anfangsjahren durch das Leben der Sinne. Kleinkinder saugen in diesen Jahren alles auf.

Aber neben den vielen positiven Entwicklungsschritten, die Kleinkinder in diesem Alter machen, gibt es auch negative Momente im Kleinkindalter.

Denn Kleinkinder werden motzig, verspüren Wut und Aggressionen. Sie haben öfter Angst, wenn sie sich von der Mutter trennen müssen.

Kleinkinder in der Trotzphase sind schier unausstehlich. Diese Phasen dauern zum Glück nicht lange an.

Kleinkinder fangen an, eigenes und fremdes zu unterscheiden. Gewohnt und ungewohnt, sicher und unsicher werden zu ihren täglichen Begleitern. Sie entwickeln im Zusammenspiel mit ihrer Umwelt ein gesundes Selbstbewusstsein.

Bei Kleinkindern sollten Sie besonders nachsichtig sein, aber wiederum präsent und konsequent, wenn Sie etwas nicht wollen.

Kleinkinder lernen Grenzen nur, wenn Sie es spüren, dass etwas nicht richtig war. Sie können mit Kleinkindern nicht immer argumentativ reden, aber Sie können Grenzen und Regeln anders vermitteln.

Mit Blicken, Lauten und viel körperlicher Präsenz, das ausdrücken, was Sie von Ihrem Kind verlangen.

Sie haben viele und erweiterte Ausdrucksmöglichkeiten Ihrem Kind gegenüber. Setzen sie diese sinnvol ein, wenn mal das Reden nicht hilft.

Achten Sie auf Ihre körperlichen Ausdrucksformen insoweit, wenn Sie wollen, dass Kleinkinder etwas unterlassen.

Vermitteln Sie Ihrem Kind vieles mit Ihrer Präsenz. Argumentieren können Sie auch später in der Pubertät. Denn da werden sie noch viel zu tun haben.

Wie immer:
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