Bewältigung der Trennungsangst bei Kindern

von Güngör Bayrak

Ihr Kind wird mutig und stark – aber wie?

Ein Artikel zur Bewältigung der Trennungsangst bei Kindern.

  • Warum weinen Kleinkinder in der Nacht so stark?
  • Warum will Ihr Kind nicht mehr im eigenen Bett schlafen?
  • Welche Reaktionen zeigt Ihr Kind, um von der Angst nicht überwältigt zu werden?
  • Was ist der Ursprung der Angst bei Kindern wenn sie sich von der Mutter trennen?
  • Wie Sie Ängste Ihres Kindes früh erkennen?
  • Was Sie bei Trennungsängsten Ihres Kindes tun sollten?
  • Warum der gesunde Umgang mit der Trennungsangst so wichtig ist!

Das alles erfahren Sie im folgenden Artikel über die Trennungsangst bei Kindern.

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Sie entfernen sich von Ihrem Kind und prompt fängt es an zu weinen. Sie bringen Ihr Kind in die Kita und wollen zur Arbeit  – Ihr Kind beginnt zu weinen an.

Ihr Kind hat ein eigenes, tolles und großes Zimmer – wacht nachts auf und fühlt sich allein – das erste was es macht – weinen! Sie als verantwortungsbewusste Mutter wissen sicherlich, was ich meine. :-)

Dann fangen wir mal an und fragen nach den Gründe der Trennungsangst.

Gründe für die Trennungsangst Ihres Kindes

Sehen Sie diese Phase als eine sehr wichtige Phase in der Entwicklung Ihres Kindes an.

Vor allem die Kindererziehung kennt in der Trotzphase diese Trennungsängste beim Kinde.

Kinder, die in die Phase der Trennungsangst hineinkommen, können bereits zwischen „bekannt“ und „unbekannt“ unterscheiden.

Sicherlich kennen Sie die Situation in der Kita. Sie bringen morgens Ihr Kind in die Einrichtung und bevor Sie den Fuß zur Tür setzen, fängt Ihr Kind an zu weinen und schreit. Die Verlustangst wird spürbar.

So gut ihr Kind das „Bekannte“ (Vertraute) vom „Unbekannten“ (Unvertraute) auch zu unterscheiden in der Lage ist, umso weniger ist es bereit, auch anderen Menschen zu vertrauen.

Die geistige Entwicklung bei Ihrem Kind in der Phase der Trennungsangst ist noch nicht soweit, um Ihr zeitweiliges „Nicht-da-sein“ zu verstehen.

Die seelische Kraft in ihrem Kind, wird ihn/sie jedoch aktiv machen. Um ihrer eigene Hilflosigkeit und Ohnmacht zu entkommen brauchen Kinder die Angst. Die Angst bei Kindern wie auch bei Menschen bewegt sie zum Handeln.

Und das ist der gute Grund, warum Menschen Ängste haben und Kinder diese früh lernen.

Im menschlichen Leben gehört die Angst mit dazu. Sie ist ein Signal, was uns vor Gefahren warnt. Um diese Angst zu überwinden müssen Menschen etwas dagegen tun.

Ähnliches ist auch bei Kindern der Fall. Lediglich Methoden zur Stressbewältigung unterscheiden sich voneinandern.

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In welchem Alter kann Ihr Kind unter Trennungsängsten reifen?

Zwischen dem 8. und dem 18. Monat erfährt diese Angst ihre Ursprünge. Bis ins 3. Lebensjahr kann diese Angst bleiben.

Ab dem 4. Lebensjahr kann ihr Kind dann eine kurzweilige Trennung von Ihnen ertragen. Ihr Kind wird somit selbständiger und vertrauter mit seiner Umwelt.

Das Kind soll sich mit seiner Angst erkennen. Dazu gehört sicherlich, dass Ihr Kind nachts stundenlang weint. Und dazu gehört auch, dass Ihr Kind nachts nicht schlafen kann.

Zum „sich selbst mit der Angst erkennen“ gehört auch, dass Kinder sich nicht in dunkle und leere Räume begeben. Und vieles mehr.

All das sind kindgerechte Mechanismen, welche das Kind ergreift, um seiner Angst Herr zu werden. Das ist das Normalste der Welt bei Kindern. Also fürchten Sie sich nicht davor, sondern seien Sie Stütze, indem Sie Ihrem Kind Sicherheit geben.

Was Sie tun sollten und wie Sie Ihrem Kind eine gute Stütze werden?

Dieser Abschnitt ist für Sie sehr sehr wichtig!!!

Wenn Ihr Kind einen Entwicklungsschritt meistern soll, dann muss er/sie diese Angst annehmen und sie meistern. Nehmen Sie die Angst ihres Kindes für ernst. Ihr Kind in die Arme zu nehmen, verleiht ihm/ihr großes Selbstwertgefühl und Sicherheit.

Geben Sie Ihrem Kind Zeit und bauen Sie Vertrauen und Sicherheit auf. Später wird Ihr Kind auch anderen Menschen vertrauen können.

Wenn Sie ihr Kind in die Kita bringen, dann halten Sie den Abschied kurz. Machen Sie es sich und ihrem Kind einfacher und verabschieden sie sich kurz und schauen Sie nicht noch einmal nach.

In unserem Report zur Trennungsangst und in den Folgemails vertiefen wir das Thema der Eingewöhnung!

Erziehung Kinder Trennungsangst bewältigen - Gratis Report.

Nicht vor der Angst ausweichen, sondern sich mit ihr auseinandersetzen. Dadurch entwickeln sich Kinder weiter. Viele Eltern graut es davor, wenn sie erfahren, dass ihre Kinder nächtlich von gewissen Ängsten geplagt werden. Was viele Eltern jedoch nicht wissen:

Diese Angst bei Ihrem Kind ist die „Hüterin seines Lebens“. Die Auseinandersetzung mit eben dieser, reift ihr Kind weiter.

Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder zu stark im frühen Kindesalter nachts weinen würden. Da kann ich nur sagen: Ein Glück, wer dies von seinem Kind behaupten kann.

Denn man bedenke, dass die Angst Ihr Kind entweder lähmend ohnmächtig macht – oder sie seelisch stärkt und die Angst überwinden lässt.

Ein Glück also, dass Ihr Kind auch Ängste hat und weint, schreit oder sich dagegen anders wie wehrt.

Die frühkindliche Trennungsangst ist der Grund für viele weitere Ängste später, welche daraus entspringen. Die aus den Erfahrungen resultierende Verlustangst ist eine dieser besonderen Ängste des Kindes. Dazu kommen noch Schulphobie und Bindungsschwierigkeiten.

Nun sollten Sie wissen, wie Sie mit Ihrem Kind umgehen, wenn es mal in der Phase der Trennungsangst anhänglicher wird.

Sie wissen, warum Kinder in diesem Lebensabschnitt Ihre Nähe krankhaft suchen – ja, Sie keine Minute aus den Augen lassen wollen und nachts plötzlich Ihre Nähe vermissen.

 

-> weitere Tipps:

Im Sichtfeld

Falls Sie aus dem Sichtfeld ihres Kindes verschwinden, dann lassen Sie ihr Kind wissen, dass Sie in der Nähe sind: singen Sie ein Liedchen, machen Sie vertraute Geräusche. Lassen Sie sich etwas einfallen.

Abmachungen

Üben Sie mit ihrem Kind, indem Sie Abmachungen treffen und diese einhalten. Z.B.: Tragen Sie den Müll raus und sagen Sie ihrem Kind, dass Sie gleich wieder kommen. Kommen Sie anschließend zurück, selbst wenn ihr Kind in der Zwischenzeit weint. Dieses Verhalten wird ihrem Kind viel Vertrauen geben und so übt ihr Kind das Alleinsein!

Zum Schlafen

Wenn Sie ihr Kind im Zimmer schlafen legen, dann bleiben Sie für eine Weile noch im Flur oder im Schlafzimmer. Räumen Sie auf oder betätigen sich so, dass ihr Kind Sie noch hört. Lassen Sie ihr Kind wissen, dass sie nicht ganz weg sind, wenn es alleine im Zimmer auf dem Bett liegt.

Was tun in diesen oder ähnlichen Fällen?

Greifen Sie zu einer Taschenlampe und machen Sie aus dem dunklen leeren Raum ein, mit voller Abenteuer gefüllter Aktionsraum. Machen Sie ein Spiel daraus, wenn sie gemeinsam mit ihrem Kind in einen Raum gehen, der dunkel und finster ist.

Sie werden merken, dass ihr Kind so viel mehr Phantasie als Sie besitzt und den beängstigenden Raum in seinem Kopfe formt, zu einem Erlebnis. Schließlich malt sich jedes Kind in seiner Phantasie seine Ängste. Er bewältigt quasie dadurch seine Angst selber.

Geben Sie Ihrem Kind mit Ihrem „Ohr“ mehr Sicherheit

Versuchen Sie bloß nicht, Ihrem Kind einzureden, dass es im dunklen Keller gar nicht so schlimm sei – oder nachts in den eigenen vier Wänden ehh kein Fremder sein kann.

Vermeiden Sie auf Ihr Kind einzureden, dass es „keine Angst haben“ soll.

Besonderer Rat an Sie: Hören Sie ihrem Kind nur zu! Damit haben Sie schon fast alles erreicht.

Lassen Sie sich von der wilden Phantasie Ihres Kindes belehren und hören Sie auf, Ihrem Kind die Angst zu lehren – denn
die Phantasie Ihres Kindes ist stärker und authentischer als Ihre Realität – glauben Sie mir !

Erfahren Sie, wie Ihr Kind die Situation erlebt. Das Kind fühlt sich ernst genommen, wenn Sie Anteilnahme zeigen. Später entwickelt Ihr Kind ein starkes Ich!!!

Das stärkt das Selbstwertgefühl Ihres Kindes ungemein und diese Sicherheit macht Ihm viel mehr Mut!!!

Erkennen Sie Ihr Kind an. Tadeln Sie auf keinen Fall mit Ihrem Kind – das schwächt sein Selbstvertrauen und seinen Mut.

Bauen Sie zu Ihrem Kind eine „helfende Beziehung“ auf. Geben Sie Ihrem Kind Orientierung und Halt, indem Sie beispielsweise Ihr Ohr ganz weit öffnen und Ihn besser verstehen. So wird Ihr Kind besser mit der Verlustangst klarkommen.

Nehmen Sie die Angst mit ihrem Kind an und vearbeiten Sie diese!

Nehmen Sie Ihr Kind mit seinen Ängsten an. Probates Mittel zur Angstbewältigung:

Stellen Sie sich die Frage…

Was ist der Grund für die Ängste meines Kindes?

und anschließend:

Was muss ich für mein Kind in dieser Entwicklungsphase tun?

Einige Antworten finden Sie oben!

Und bloß nicht den folgenden Fehler begehen:

Ihrem Kind die Angst versuchen „auszureden“! :-)

Ich hoffe, dass Sie nun viel aufgeklärter in die schlaflosen Nächte zurückblicken können. Sie sind nun gut gerüstet für die kommenden „phantasievollen“ Nächte mit Ihrem Kind.

Wenn Ihnen mein Beitrag gefallen hat oder Sie etwas zu bemängeln haben, dann schreiben Sie unten einfach einen Kommentar – oder Posten/Twittern und teilen es mit Freunden.

Für mehr Infos und Tipps holen Sie sich unbedingt den Report mit den 11 Tipps! Sie werden anschließend fortlaufend über Themen rund um gesunde Kindererziehung benachrichtigt.

Weiterhin empfehlen wir Ihnen unseren in 1. Auflage erschienenen Ratgeber Trennungsangst bei Kindern. In diesem Ebook erfahren Sie in knapp 100 Seiten 50 Tipps zur Überwindung der Ängste Ihres Kindes, eine sichere Eingewöhnung und besseren Umgang.

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Hier zum Ratgeber…

 

Wie immer wünsche ich Ihnen viel Erfolg und auf ein Neues 😉

Ihr Güngör

14 Gedanken zu „Bewältigung der Trennungsangst bei Kindern“

  1. Hallo :)
    Superinteressanter Blog! Ich bin grade während der Recherche zu meienm eigenen Blog drauf gestoßen und bin begeistert. Tolle Artikel und Themenuaswahl. Zum Thema Trennungsschmerz bei Kindern hab ich auch was geschrieben (siehe Link). Ich freu mich wenns gefällt & interessiert!
    LG
    Julia

    1. Hallo julia,

      wir freuen uns sehr auf deinen Eintrag. Das schätzen wir sehr.
      Jede neue Antwort und jedes Feedback ist uns willkommen. Es wäre weiterhin toll, wenn wir dich auf unserer Seite begrüßen könnten.
      Wir hoffen, dass unsere kommenden Artikel dir auch gefallen werden. Zum Thema Trennungsschmerz (Eintritt Krippe/ Kindergarten) bereiten wir aktuell unsere neue Newsletter Serie vor. Trage dich einfach oben mit deiner Email ein.

      Liebe Grüße und viel Spass weiterhin wünscht,
      dein Eltern leben leichter – Team

  2. Hallo.

    Ich habe eine Frage zu dem Thema.. ich lebe nun seit 2 1/2 Jahren mit meinem freund zusammen und er hat eine zuckersüße Tochter 2 1/2 Jahre alt. (hört sich immer komig an aber das Verhältniss zwischen uns ist wirklich prima,ich bin sogar Patentante)
    Unser Problem: Sie ist regelmäßig (alle 14 Tage 5 Tage am Stück bei uns,da mein Freund Soldat ist und nur so Zuhause ist)
    es hat immer alles sehr gut funktioniert.. die kleine fühlt sich bei uns wohl und wir haben in der zeit viel Kontakt zur Mutter…sie freut sich auch immer auf ihre Mutter aber vor 3 Tagen rief die Mutter an und gab an, dass der Hausarzt gesagt hat die kleine habe eine frühkindliche Verlustsangst und sie vorübergehend nichtmehr kommen könne bis sie sich beruhigt habe.
    Wir sind jetzt sehr unsicher ob das alles so stimmt,ob das davon kommen kann(ihr geht es immer sehr gut bei uns,weint kaum (wenn nur weil sie irgendetwas nicht bekommt was sie will),wir unternehmen viel,kuscheln,sie liebt ihren Papa) und jetzt soll das alles schlecht sein??
    was können wir tuen?
    wie können wir der kleinen helfen?
    wie können wir zusammen an Lösungen arbeiten?
    Für meinen Freund ist die Situation sehr schlimm und er hat Angst seine Tochter nun nicht mehr sehen zu können….
    kann mir da jmd Tips geben????

  3. Hallo,
    Mich beschäftigt das Thema auch sehr und weiß im Moment nicht mehr was ich machen soll. Mein Sohn 1jahr und 9 Monate hat seit einiger zeit Angst beim einschlafen. Zuerst war er noch damit zufrieden wenn Mann vor der Tür noch einige zeit blieb und dann durch das babyphone beruhigend gesprochen wurde bis er einschlief. Sei einer Woche wird er richtig panisch wenn man das Zimmer verlässt, dann schreit er so heftig dass er nach kurzer zeit schon nach luft schnappt. Ausserdem schreit nachts dauernd auf, fast jede stunde. Er schläft noch im Schlafzimmer, daher merkt er dann nachts dass jemand da ist. Wenn ich morgens denn großen für den Kindergarten fertig mache hat er sonst immer 1 1/2 Stunden geschlafen aber wenn er Jetztzeit merkt dass niemand da ist schreit er wieder voller Angst.
    Beim Mittagsschlaf braucht er mehr als eine Stunde bis er einschläft, ich muss mich mit reinlegen, sonst geht’s gar nicht und da passt er auf dass ich nicht weggehe und deswegen braucht er auch so lange. Mit dem zweiten Sohn ist das unmöglich das noch lange so zu machen. Ich bin sehr verzweifelt. Bitte um mehrere Vorschläge was ich ausprobieren kann. Ich weiß nicht mehr weiter…..

  4. Hallo, habe ein schweres Trennunsproblem mit meiner 5 jährigen Tochter.Sie geht seit Sommer 2010 in die Kita.Dieses Jahr im Sommer steht die Schule an.Da sie im April 6 Jahre wird seit letztes Jahr Ende Oktober weint sie nur in der Kita.Anfang November fing sie do schlimm an Morgens zu weinen das ich sie 3 Tage daheim gelassen hab und gleichzeitig einen Therapeuten besuchte.Sie leidet ganz schlimm unter Verlust-und Trennungsangst.Ich ging dann 2 Wochen täglich mit ihr in die Kita mal Morgens MdL mittags.Sobald ich nur auf Toilette wollte weinen vor Weihnachten war es mir dann auch zuviel und ich habe sie 2 Wochen vor den Weihnachtsferien bis 1 Woche nach den Ferien daheim gelassen.Dies aber mit Absprache unseres Therapeuten da ich morgens arbeite konnte ich immer in die Kita und die Arbeit in einem Privathaushalt nach hinten schieben.Mir wurde das dann auch einmal zuviel letzte Woche weinte sie daheim als ich ihr sagte wenn sie in der Kita wäre hätte ich nachmittags mehr zeit für sie.Sie erklärte Mia das die Schule ihr Angst macht.Als wir mit dem Therapeuten darüber geredet habe fand er das logisch den er hatte schon bei der 1.Sitzung diese Meinung.Ich hab dann mit der Kita darüber gesprochen und meine Kleine wurfe aus dem Vorschulprogramm rausgenommen.Nun war sie seit Dienstag letzte Woche täglich in der Kita aber wieder nur mit mir.Als wir gestern probieren wollten das sie alleine zum Morgenkreis geht weinte sie aber nicht so schlimm wie sonst.Sie hat auch in der neuen Gruppe noch keine Freunde der Kontakt entsteht erst.Sie hat letzten Sommer einige Verluste in der Kita einstecken müssen von Freundinnen bis erzieher.Da sie jetzt gestern geweint hat will die Leitung am Montag es so machen Kind in Kita bringen raus gehen und schreien lassen.Dann nach 2 Stunden abholen das schlimmste wäre das sie bewusstlos wird.Das will ich ihr aber nicht antun vorallem nicht ohne Absprache des Therapeuten.Wer kann mir einen Rat geben?Danke

  5. Hallo zusammen,

    Ich habe ein sehr großes Problem was meine Tochter 4,5 Jahre alt angeht!
    Vor knapp 2 Jahren haben meine Frau und ich uns getrennt und das Kind lebt bei der Mutter!
    In diesen knapp 2Jahren mußte die Kleine denn täglichen Umgang mit mir aufgeben da die Mutter auch den Telefonischen Kontakt unterbindet und die Kleine in dieser zeit auch zwei Verluste (Todesfälle) erfahren mußte! Seit dem letzten verlust ist es so das meine Tochter am WE nicht mehr zur Mutter zurück möchte mit der Begründung „Papa ich habe Angst dich zu verlieren und dann bin ich auch so allein wie du“! Beim anfragen bei der Mutter ob wir fachliche Hilfe in Anspruch nehmen und der kleinen damit evtl helfen können bin ich nur auf Wiederstand gestoßen mit der Aussage das braucht die kleine nicht!
    Da meine Tochter jedes WE bei mir ist ist die Situation so das sie beim weg bringen immer total in Tränen ausbricht und schon beim verlassen der wohnung sagt ich will nicht zur Mama!
    Hat hier jemand nen Vorschlag wie ich meiner Tochter die Angst ihren Papa zu verliere nehmen kann? Mir zerbricht immer das Herz sie so weinen zu sehen und ich muss Ihr helfen!

    Danke im Voraus und LG Steve

  6. Hallo!
    Uns würde sehr interessieren, ob ihr Tipps zur Handhabe bei Trennungsproblemen bei 10-Jährigen habt. Unsere Große mag sich z.Zt.ungern von uns trennen und ist sehr anhänglich. Ein lange geplnater Übernachtungsbesuch bei Cousine &family musste heute tränenreich scheitern… Es gab schon viel mutigere Phasen, ich bin echt verwundert…

    Beste Grüße , finkid

  7. Hallo

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter.Meine Tochter 1 1/2 schreit sich seit 5 Tagen die Seele ausm Leib wenn ich sie ins Bett leg.Wir haben nichts am Rhythmus oder Tagesablauf geändert,also Alles wie immer.Wir kennen das von ihr nicht.Ich weiß mir echt keinen Rat mehr.Kann es sein das sie diese Trennungsangst hat?Ich muss auch dazu sagen das sie momentan sehr stark zahnt und wir im Rahmen der Möglichkeiten agieren und auch ihren Kinderarzt zu Rate gezogen haben,der uns homöophatische Mittel verschrieben hat.Ich kenn es das es ihr schlecht geht wenn sie zahnt,aber alles was vorher funktioniert hat klappt nich mehr.Was kann ich tun um ihr zu helfen.

    Ich danke Ihnen jetzt schon für eine Antwort.

  8. Ich hätte auch eine Frage zu dem Thema. Wir haben ein ähnliches Problem mit unserem 2 1/2 jährigen Sohn. Ich bin ein ganz normal berufstätiger Vater – sprich eigentlich ganz normal um 17:30 zuhause und die Zeit danach gehört bis zum schlafen gehen ganz dem Junior. Auch die Wochenenden verbringen wir sehr intensiv Zeit miteinander.
    Dennoch geht er nicht schlafen wenn ich zuhause bin. Sobald es um Schlafanzug anziehen geht, geht’s los. Man merkt direkt die Angst bei Ihm wenn er Schlafanzug anzieht könnte Papa bald weg sein. Dabei darf er jede Nacht (natürlich schläft er nicht durch) bei mir schlafen. Mittlerweile sind wir auf die Couch ausgewandert damit wenigstens meine Frau Ihren Schlaf bekommt.
    Wir erfinden immer die Ausrede, dass ich noch kurz wohin fahren muss und ich später wieder komme. Dann funktioniert es seltsamerweise.
    Und wenn ich dann doch hin und wieder am Abend nicht zuhause bin schwärmt meine Frau wie harmonisch dieser verlaufen ist. Alles kein Problem wenn ich nicht zuhause bin.
    Mittlerweile sind wir ziemlich ratlos. Hab schon viele Foren durchstöbert aber hauptsächlich hat sich das Problem auf die Mütter beschränkt. Betroffene Väter habe ich noch nicht gefunden…

  9. Hallo,
    Mein Problem: Tochter jetzt schon 4jahre konnte und kann sich immer noch nicht ohne weinen und schreien von Mama trennen,ich muss sehr früh am morgen arbeiten und sie wird dann wach und möchte dann nur bei mir sein aber die zeit früh ist bei mir knapp,wenn ich dann los muss geht das geweine los.von Papa lässt sie sich sehr schwer beruhigen und abgeben in der Kita ist immer ein Weinkampf u d festkrallen bei Mama oder Papa…ich bin schon sehr verzweifelt,da ich vieles schon probiert habe aber es kein positives Ergebnis gibt.es zerrt auch an mir wenn ich sehe das alle nichts bringt..auch wenn ich sie bei Oma lasse wird der Abschied ein Kampf…dabei liebt sie ihre Omas über alles.auch der toilettengang oder etwas aus irgendeinem Zimmer holen geht nicht ohne mich..sie sagt sie habe Angst..schlafen ist bei uns im Ehebett in ihrem Zimmer ist wieder Angst…wann legt sich das alles ein wenig es geht schon seit sie 1 1/2 ist so…sie ist sonst ein selbstbewußtes aufgewecktes Mädchen und ziemlich schlau und sehr neugierig und versteht schon sehr vieles,was mich auch stolz macht.haben sie vielleicht einen Rat oder Tipps wie ich es Meistern könnte bzw mein Kind und ich….danke schön

  10. Hallo ich habe eine 2 jährige Tochter und habe seit kurzer Zeit diese Problem mit der Kits das sie mich zwar wie vorher raus schuppen tut aber jedoch halt seit einigen Wochen änfängt zu weinen.
    heute weint sie sogar noch als ich ging.
    Seit gestern ist sie wieder vom we vom Papa wieder zu hause und etwas eigenartiger, es gab einen Punkt wo sie ihren williger nicht bekam, diesen Punkt hatten wir schön öfters nur diesmal benahm sie sich so als würde ihr Leben davon abhängen und schliesschlich ging sie weinend ins Wohnzimmer und ich fühlte in ihrer Stimme wie sie leidet, sie fühlte sich verlassen und so ganz alleine.
    meine frage istvhat dieses Thema vielleicht auch mit ihrer angst zu tun?
    ich würde mich auf ihrer Antwort freuen

  11. Hallo!
    Meine Tochter ist vor kurzem zwei Jahre alt geworden.
    Ihr Vater hat uns an Silvester ohne Angabe von Gründen einfach verlassen und sich eine Woche lang nicht blicken lassen. Wollte dann den Kontakt zu seiner Tochter haben, den ich ihm zwar dann immer wieder gewährt habe, jedoch kam und ging er wie er wollte und wenn er nicht gerade depressiv zu sein schien, dann stand er unter Drogen/Alkoholeinfluss. Seither darf er seine Tochter nur mehr alle 14 Tage sehen.
    Sie freut sich zwar immer ihn zu sehen, aber klammert nach Besuchen von ihm extrem! Kann alleine nicht mehr in ihrem Zimmer bzw Bett schlafen, schläft sehr unruhig und trotz dessen, dass ich schon sämtliche Register gezogen hab, wie oben in euerm Ratgeber beschrieben, wird es immer schlimmer!! …dabei hat sie ein knappes Jahr mehr oder weniger problemlos in ihrem Zimmer geschlafen und wir waren selbst am „trocken werden“, was mittlerweile auch nicht mehr funktioniert!
    In die Kindergruppe geht sie relativ problemlos, aber dennoch weiß ich bald nicht mehr weiter! Ich selbst gehe arbeiten, was mit einigen wenigen Schlafstunden nicht immer ganz einfach ist, aber mehr beschäftigt mich die Sorge um meine Tochter! Sie braucht vor allem in der Nacht sehr engen Körperkontakt und sobald ich sie nur weiter ins Bett lege, wacht sie auf und drückt sich wieder ganz eng an mich und klammert sich an meinen Händen fest!
    Ist das eine Phase die vorbei geht oder kann es unter Umständen noch schlimmer werden?
    Über Antwort würde ich mich freuen.

    Danke.

  12. Hallo, ich habe mich vor drei Jahren von meiner Frau getrennt. Wir haben eine gemeinsame Tochter die aktuell 5 Jahre alt ist. Wir praktizieren ein 14″tägiges Wechselmodel. Im letzten Jahr habe ich das Kinderzimmer meiner Tochter komplett neu gestaltet. Sie liebt das Zimmer sehr will aber nicht das ihre Mutter es sieht. Sie sagt immer das ist unser Geheimnis. Hat das irgendeine Bedeutung? Das Zimmer bei ihrer Mutter durfte ich mir ansehen.

    Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

    Gruß Christian

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