Ab wann soll man Kindern Grenzen setzen?

Kindern richtig und kosequent Grenzen setzen. Erfahren Sie, ab wann und wie Sie Kindern Grenzen setzen sollten.

Abb. 1: Wie Sie liebevoll Grenzen setzen und Ihrem Kind in der Entwicklung helfen.

Babys lernen sehr schnell ihre eigenen Bedürfnisse kennen. Bereits nach einigen Wochen können Neugeborene schreien, weinen und ihrem Gefühl Ausdruck verleihen.

Die eigenen Bedürfnisse lernen Kleinkinder sehr schnell kennen. Für die anderen oder die andere Personen haben Kleinkinder noch kein großes Verständnis.

Mit fortschreitendem Alter müssen Eltern Kindern Grenzen setzen, damit Kleinkinder ein Gespür dafür bekommen, ihre eigenen Bedürfnisse mit den Bedürfnissen anderer Menschen angemessen wahrzunehmen.

Warum Grenzensetzen für Kinder wichtig ist

Mit Grenzen lernen Kinder sich selber und andere Menschen wahrzunehmen und zu bewerten.

Grenzen bieten Kindern Schutz. Sollten Sie Ihrem Kind keine angemessenen Grenzen setzen, gefährden Sie Ihr Kind, sich selber und anderen zu schaden.

Da Kleinkinder ihre eigenen Grenzen nicht abwägen können, müssen Sie sich dafür verantworten.

Grenzen geben Ihrem Kind Halt und Orientierung. Wenn Sie Ihrem Kind angemessene Grenzen setzen, wird es Ihnen vertrauen. Ihr Kind kann sich dadurch auf Sie verlassen.

Kindern klare Grenzen setzen setzt bei Eltern viel Erfahrung und ein gutes Gefühl für die Situation voraus. Eltern sollten für die Ordnung im Haus sorgen und ein gemeinsames Zusammenleben mit Regeln sichern. Daher gelten die Grenzen gleichermaßen für jedes Kind.

Grenzen sollen Kindern helfen, sich im Leben zu orientieren. Der Handlungsspielraum für Kinder muss wiederholt vorgegeben werden, damit Ihr Kind die Grenzen verinnerlicht.

Kinder haben es einfacher, wenn Sie sich auf die Regeln ihrer Eltern verlassen können, „Mama hat gesagt, das darf man nicht, also mache ich das nicht“.

Sie brauchen neue Situationen nicht neu bewerten, sondern können sich leichter vor möglichen Gefahren schützen.

Ab wann soll man Kindern Grenzen setzen?

Sie sollten Ihren Kindern Grenzen setzen und dabei auf das jeweilige Alter achten.

Klar dürfen Kinder auch ihre eigenen Erfahrungen im Leben machen. Nur durch Fehler lernen sie ihr Verhalten anzupassen. Lernprozesse fördern die Kinderentwicklung.

Jedes Kind macht seine eigenen Entwicklungsphasen durch. Deswegen braucht jedes Kind andere, ihm angepasste Grenzen.

Wenn Sie Ihrem Kind in bestimmten Situationen mehr zutrauen können, dann brauchen Sie keine strengen Grenzen setzen. Man kann schließlich nicht jedes Kind gleich streng behandeln.

Unterschiedliche Erziehungsmethoden sollten Sie daher je nach Entwicklung und Erfahrung Ihres Kindes anpassen.

Das Alter kann manchmal über den jeweiligen Entwiklungsstand Ihres Kindes täuschen. Daher sollten Sie lieber genauer hinschauen und bei Kindern Grenzen setzen, wenn notwendig.

Kindern Grenzen setzen – aber wie?

Wie sehen die Grenzen bei Kindern nun aus und wie setzen sie die Grenzen am besten?

Kinder müssen die Erfahrung mit autoritären Grenzen machen, genauso, wie sie die Erfahrung mit der Angst machen müssen.

Sie sollten Ihrem Kind nicht alles gleich weg nehmen und es vor „Schutzsucht“ überbehüten. Klare Grenzen sollen Ihrem Kind eine Hilfe sein und keine Bedrohung.

Ihr Kind sich trotzig verhalten und auch verärgert sein über die neuerdings auftretenden Grenzen. Die Kinder Trotzphase ist ein sehr markantes Beispiel hierzu.

Falls sich Ihr Kind seinen Emotionen Luft verschafft, sollten Sie das ärgerliche Verhalten Ihres Kindes nie persönlich nehmen. Emotionen und Trotzreaktionen von Kindern möglichst lange aushalten.

Seien Sie Ihrem Kind gegenüber klar in Ihren Aussagen. Haben Sie keine Angst davor, dass Sie die Angst Ihres Kindes verlieren könnten.

Sollten Sie Kindern keine klaren Grenzen setzen, werden Sie schnell an Glaubwürdigkeit verlieren. Somit verliert Ihr Kind den Halt, den es sich von Ihnen versprach.

Abb. 2: Kindern liebevoll Grenzen zeigen.

Liebevoll aber konsequent sein

Seien Sie wenn möglich immer liebevoll konsequent zu Ihren Kindern.

Erklären Sie immer klar und deutlich, was Sie von Ihrem Kind verlangen. Kompromisse sind dafür da, neue Spielräume zu eröffnen.

An erster Stelle steht immer die Liebe zu ihrem Kind. In diesem Fall sollten Sie sich auch auf Ihre Intuition verlassen können. Entscheiden Sie manchmal je nach Bauchgefühl, wann Sie Ihrem Kind welche Grenzen setzen.

Schauen Sie immer mit Rücksicht rein, wenn Sie Kindern Grenzen setzen wollen.

Hierbei kann das Ampelprinzip Ihnen helfen. Rot steht immer für elterliche Autorität, gelb lässt immer Verhandlungsspielraum für Kinder zu und grün akzeptiert und gibt Freiheiten.

Bei Regelüberschreitung sollte es immer eine Konsequenz geben. Bei den Konsequenzen haben Sie ebenfalls die Verantwortung, Ihrem Kind nie die Liebe zu entziehen. Achten Sie auf die Motive Ihres Kindes und handeln Sie so, dass Ihr Kind die Konsequenzen deutlich wahrnimmt und spürt.

Kindern liebevoll Grenzen setzen

Es ist durchaus eine große Kunst, wie Sie Kindern richtig Grenzen setzen.

Bleiben Sie stets positiv und realistisch. Bei der Kindererziehung geht es immer um entspanntes Erziehen, sodass Sie leichter leben. Dies ist das Motto dieses Blogs.

Daher sollten auch Grenzen bei Kindern in der Kindererziehung immer die Liebe des Kindes im Blick haben. Erziehung ist immer auch eine Frage der liebevollen Beziehung zu Ihrem Kind.

Kommunikation und Intuition sind Werkzeuge für Sie, damit Sie liebevoll Kindern Grenzen setzen. Auf einfühlsame und konsequente Art können Sie Ihrem Kind Grenzen zeigen und dadurch helfen, autonom zu handeln.

Über sinnvolle Konsequenzen bei Kindern haben wir bereits berichtet und würden Ihnen die beiden Beiträge empfehlen.

Wie Sie Kindern in der Trotzphase begegnen, erfahren Sie weiterhin in diesem Beitrag.

Schließlich sollten Sie immer die jeweilige Entwicklung Ihres Kindes im Auge behalten und auf mögliche Störfaktoren reagieren.

Mehr über Kinder in der Pubertät finden Sie in der Verlinkung.

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