Babypflege und Babykleidung

Niedlich kann gefährlich sein – bei Babykleidung auf die Stoffe achten!

Nicht nur das Aussehen sollte beim Kauf oder der Herstellung von Babykleidung wichtig sein, denn Farben, Weichmacher und andere chemische Zusätze können eine Gefahr für Ihr Baby darstellen. Einige wichtige Hinweise sollen Ihnen dabei helfen, nicht nur niedliche, sondern auch gesunde Babysachen auszuwählen.

Die ersten Babysachen zu kaufen, ist ein echtes Highlight für werdende Mütter – aber auch für die Angehörigen, die sich mit freuen und Anteil nehmen wollen. Die Vielfalt im Angebot ist überwältigend, Strampler und Ausfahrgarnituren in allen Farben, Materialien und Qualitäten soweit das Auge reicht. Aber hier ist weniger mehr, denn zum einen wachsen die Kleinen sehr schnell heraus, zum anderen sollten Sie auf die Qualität der Stoffe achten. Auf Babyhaut sollten nämlich Naturfasern kommen, damit die noch nicht richtig funktionierende Regulierung der Körpertemperatur nicht durch synthetische Fasern überstrapaziert wird.

Insbesondere für Unterwäsche eignet sich also Baumwolle, die in unterschiedliche Qualitäten, wie zum Beispiel Nicky, Jersey oder Flanell, verarbeitet wird. Sie ist strapazierfähig, lässt sich bei Bedarf bei höheren Temperaturen waschen und bleibt auch ohne Zugabe von Weichspüler angenehm auf der Haut. Die Oberbekleidung kann dann durchaus einen kleinen Zusatz an synthetischen Fasern enthalten, wenn zum Beispiel Elasthan in den Bündchen verarbeitet ist. Entsprechende Beispiele können Sie hier finden: http://www.zalando.at/babykleidung/.

Natürlich machen bunte Babysachen Spaß und bringen das Strahlen von Kinderaugen richtig zur Geltung. Aber Vorsicht ist geboten, wenn die Wäsche schon nach Chemie riecht. Gerade die Farbstoffe können Allergien auslösen, wenn sie unachtsam eingesetzt werden. Auch die sogenannten Weichmacher, die in Verbindung mit PVC oft in den auf der Kleidung aufgebrachten Motiven zu finden sind, können in den Blutkreislauf gelangen und gravierende Schäden anrichten. Dazu müssen Babys nicht einmal an den Ärmeln kauen, denn die Babyhaut ist noch so empfindlich, dass sie durchlässig für Schadstoffe ist, die im Körper noch nicht so schnell abgebaut werden können. Bei der Auswahl der Babykleidung sollten Sie also auf Qualität achten, die zum Beispiel mit dem Siegel „Öko-Tex“ bescheinigt wird. Genauso wichtig ist aber das gründliche Waschen neu gekaufter Textilien, das durchaus mehrmals durchgeführt werden sollte, um alle eventuell vorhandenen Schadstoffe zu entfernen.

Wichtige Tipps:

  1. Babyhaut verträgt am besten Naturfasern, die den Wärmehaushalt nicht strapazieren.
  2. Farb- und Schadstoffe können Schädigungen und Allergien verursachen – Kleidung gut auswählen.
  3. Gründliches Waschen vor dem Tragen ist Pflicht.
  4. Gebrauchte Babysachen sind nicht nur preiswert, sondern durch das häufige Waschen weitgehend schadstofffrei.

Schützen Sie Ihr Kind, indem Sie die Babysachen verantwortungsvoll auswählen, pflegen und auch auf gebrauchte Kleidung zurückgreifen. Damit schonen Sie nicht nur die Geldbörse, sondern auch die Umwelt.

Erfahren Sie zudem mehr über die Babyerziehung Geborgenheit bei Babys in den ersten Lebensjahren im diesem Beitrag.

 

3 Gedanken zu „Babypflege und Babykleidung“

  1. Wir erwarten nun auch Nachwuchs und da möchten wir bei der Auswahl der Kleidung auch alles richtig machen, daher bin ich sehr dankbar für diese Informationen. So wissen wir, worauf wir in Zukunft achten müssen.

  2. Man kann auch viele gute Sachen gebraucht kaufen. Die Kleinen tragen sie ja nicht wirklich ab und wachsen schnell heraus.

    PS: Es fehlt ein Hinweis, dass der volle Name des Kommentators mit angezeigt wird. Ich glaube, so mancher möchte gar nicht mit vollem Namen hier eingehen!

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